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Technologievergleich

Regelbasierte AOI im Vergleich zur Deep-Learning-Prüfung

Wir haben bereits AOI-Anlagen. Gibt es einen Grund, auf KI-Prüfung umzusteigen?

Der Unterschied zeigt sich, wenn sich die Beleuchtung ändert oder ein neuer Fehler auftritt. Regelbasiert heißt: Algorithmus neu schreiben; Deep Learning heißt: trainieren. Am stärksten sind die Argumente an Linien, an denen Pseudofehler die Arbeit bereits wieder an den Menschen zurückgeben.

Veröffentlicht
Technische Prüfung
Technischer Support DSTEK Korea

Begriffe

AOI (Automated Optical Inspection)
Anlage, die ein Bauteil fotografiert und sein Erscheinungsbild bewertet
Regelbasiert
Bewertung anhand vom Menschen festgelegter Bedingungen — Schwellwerte, Formregeln
Pseudofehler
Gutteile werden als fehlerhaft bewertet. Verursacht Nachprüfaufwand
Schlupf
Fehlerhafte Teile werden als gut bewertet. Führt zu Reklamationen
Segmentierung
Pixelweise Abgrenzung des Fehlerbereichs zur Bestimmung von Position und Fläche

Was sich tatsächlich unterscheidet

Änderung von Beleuchtung und Lage
Regelbasiert empfindlich / Deep Learning robust
Neuer Fehlertyp
Regelbasiert: Algorithmus-Update nötig / Deep Learning: Training mit ~5 Bildern
Komplexe Strukturen (BGA, QFN)
Regelbasiert schwer klassifizierbar / Deep Learning klassifiziert
Quantifizierung eines Fehlers
Regelbasiert schwierig / Deep Learning liefert Fläche und Position pro Pixel
Erkennungsauflösung
Regelbasiert meist 5+ Pixel nötig / DSTEK erkennt ab 2–3

Wann sich ein Wechsel nicht lohnt

  • Ein einziges Produkt, feste Beleuchtung und über Jahre unveränderte Fehlerarten — dann reicht regelbasierte Prüfung aus.
  • Ebenso bei Prozessen, die nur Maße prüfen und keine Oberflächenbewertung vornehmen.
  • Wechseln die Produktvarianten dagegen häufig, kommen ständig neue Fehlertypen hinzu oder sind Mitarbeitende mit dem Nachprüfen von Pseudofehlern gebunden, ist die Sache klar.

Zugehörige Produkte und Lösungen

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